Lange Abende draußen: Der Poncho als Lieblingsstück der Terrassensaison
Der Moment, in dem es kühl wird, entscheidet über die Länge des Abends. Wer vorbereitet ist, muss nicht nach der Strickjacke suchen.

Jeder Abend im Freien hat diesen einen Moment: Das Essen ist beendet, das Gespräch läuft, und plötzlich merkt jemand, dass es kühl geworden ist. Was dann passiert, entscheidet über den Rest des Abends — entweder es kommt Bewegung in die Runde, oder jemand hat vorgesorgt.
Warum die Strickjacke selten die Antwort ist
Die naheliegende Lösung hat drei Schwächen: Sie passt selten zum Rest, sie muss zur eigenen Größe passen, und sie sieht nach Rückzug aus. Ein Überwurf hat keines dieser Probleme. Er ist größenunabhängig, in Sekunden übergelegt und, richtig gewählt, das dekorativste Stück am Tisch.
Praktisch dazu: Ein Poncho lässt sich über der Stuhllehne bereithalten, ohne dass es nach Vorbereitung aussieht. Genau das nimmt dem kühlen Moment die Störung.
Material entscheidet über den Tragekomfort
Für laue Abende braucht es kein warmes Material, sondern ein temperaturausgleichendes. Naturfasern können das: Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie ab, statt sie zu stauen. BeMyPoncho arbeitet mit hochwertiger Baumwolle, luxuriösem Frottee und handgearbeiteter Seide — drei Materialien für drei unterschiedliche Situationen.
- Seide für den Abend am gedeckten Tisch: leicht, fließend, mit Glanz.
- Baumwolle für den unkomplizierten Alltag auf der Terrasse.
- Frottee für alles, was in Wassernähe stattfindet.
Muster mit Herkunft
Die Ikat-Stoffe kommen aus dem Fergana-Tal in Usbekistan, einer Region an der historischen Seidenstraße mit einer über tausendjährigen Webtradition. Bei Ikat wird der Faden vor dem Weben abgebunden und gefärbt — daher die weich auslaufenden Musterkanten, die kein Druckverfahren so hinbekommt.
Für ein Kleidungsstück, das ständig neu drapiert wird, hat das einen handfesten Vorteil: Das Muster ist beidseitig sichtbar. Es gibt keine falsche Seite, egal wie der Stoff fällt.
Der praktische Vorteil gegenüber der Decke
Viele Gastgeber legen für kühle Abende Decken bereit. Das funktioniert, hat aber zwei Nachteile: Eine Decke bindet die Arme, und sie sieht nach Improvisation aus. Ein Poncho lässt beide Hände frei — man kann weiter essen, einschenken und gestikulieren, ohne dass die Lage verrutscht. Und weil er als Kleidungsstück gelesen wird, bleibt der Abend elegant, statt in eine Wolldecken-Runde zu kippen.
Für Gastgeber ist das ein Argument, mehr als ein Stück im Haus zu haben. Ponchos sind größenunabhängig, sie passen also jedem Gast — anders als eine Strickjacke, die man nur der richtigen Person anbieten kann.
Ein Gesprächsthema am Tisch
Was solche Stücke von Konfektionsware unterscheidet, ist die Geschichte, die mitkommt: eine Handwerkstechnik, die über Generationen weitergegeben wurde, eine Region, die vom Seidenhandel zwischen Ostasien und dem Mittelmeer gelebt hat, und eine Marke, die diese Stoffe auf Mallorca zu Ponchos verarbeitet. Das Mallorca Magazin hat darüber berichtet.
Farbe und Motiv werden dabei individuell zusammengestellt — was auch die Frage nach dem Anlass beantwortet: Man wählt das Stück nach der Umgebung aus, in der es getragen werden soll.
BeMyPoncho · Tatjana Zellhuber · Handgemachte Ponchos aus Ikat-Seide · Llucmajor, Mallorca
Kontakt: +49 1515 4609803 · info@bemyponcho.com
Wärmt ein Seidenponcho ausreichend für den Abend?
Für laue Sommerabende ja. Seide gleicht Temperaturunterschiede aus und nimmt die Kühle, ohne zu überhitzen; für kalte Abende ist sie nicht gedacht.
Welches Material für welche Situation?
Seide für den Abend am Tisch, Baumwolle für den Alltag auf der Terrasse, Frottee überall dort, wo Wasser im Spiel ist.
Warum ist das Muster auf beiden Seiten sichtbar?
Weil bei Ikat der Faden vor dem Weben gefärbt wird und nicht die Stoffoberfläche bedruckt. Das Motiv sitzt dadurch im Gewebe selbst.
Kann man einen Poncho zum Abendessen tragen?
Ja — mit einfarbigem Outfit darunter und ruhigen Accessoires wird der Poncho zum einzigen Blickfang und wirkt bewusst gewählt.



