Genießen Sie den Sommer mit erfrischenden Sommerweinen
Gerne, hier ist ein Artikel, der Ihre Vorgaben erfüllt: Manchmal fragt man sich einfach: Welcher Wein passt denn nun am besten zum Sommer? Die gute Nachricht ist: Die Auswahl ist r…

Gerne, hier ist ein Artikel, der Ihre Vorgaben erfüllt:
Manchmal fragt man sich einfach: Welcher Wein passt denn nun am besten zum Sommer? Die gute Nachricht ist: Die Auswahl ist riesig und es gibt keine strikten Regeln. Im Grunde genommen geht es darum, dass der Wein für Sie erfrischend ist und Ihnen Freude bereitet. In diesem Artikel schauen wir uns einige Ideen an, die Ihnen helfen, den Sommer mit passenden Tropfen zu genießen. Es ist nicht so kompliziert, wie es klingt, und oft entdecken wir dabei neue Favoriten.
Wenn wir an Sommer denken, denken wir oft an Leichtigkeit, Frische und unkomplizierten Genuss. Das spiegelt sich auch in den Weinen wider, die wir typischerweise in dieser Jahreszeit bevorzugen. Es geht darum, Weine zu wählen, die nicht zu schwer auf der Zunge liegen, sich gut kühlen lassen und Durstlöscher-Qualität mitbringen.
Säure als Schlüssel zur Frische
Ein entscheidender Faktor für einen erfrischenden Sommerwein ist seine Säure. Hochwertige Säure im Wein ist wie ein Spritzer Zitrone in einem Glas Wasser – sie belebt und macht Lust auf mehr.
Was bedeutet „hohe Säure“ im Wein?
Im Weinbau und in der Önologie spricht man von Säure, wenn die natürliche Fruchtsäure des Weins deutlich spürbar ist. Dies sind hauptsächlich Weinsäure, Äpfelsäure und Zitronensäure. Eine gut integrierte Säure lässt den Wein lebendig wirken und verhindert, dass er flach oder süßlich schmeckt, selbst wenn er trocken ist.
Warum ist Säure im Sommer so wichtig?
Im Sommer neigen wir dazu, nach Getränken zu greifen, die uns erfrischen. Hohe Säure im Wein verleiht ihm diese belebende Eigenschaft. Sie regt den Speichelfluss an, was uns das Gefühl gibt, wirklich erfrischt zu werden. Stellen Sie sich einen heißen Tag vor – ein Wein mit geringer Säure könnte schnell schwer und unangenehm wirken, während ein säurebetonter Wein dagegen ankommt.
Der Einfluss des Alkohols
Der Alkoholgehalt eines Weins spielt ebenfalls eine Rolle, wenn es um Sommergetränke geht. Höhere Alkoholgehalte können dazu führen, dass sich ein Wein wärmer und schwerer auf der Zunge anfühlt.
Trinkigkeit und der Grad des Alkohols
Trinkigkeit ist ein beliebtes Wort, um Weine zu beschreiben, die leicht zu trinken sind und von denen man gerne ein Glas mehr genießt. Wein mit einem moderaten Alkoholgehalt (oft unter 13% Vol.) tendiert dazu, leichter und beschwingter zu sein. Dies macht ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für lange Sommerabende oder Tagesausflüge.
Der Zusammenhang zwischen Alkohol und Körper
Der „Körper“ eines Weins beschreibt dessen Fülle und Dichte im Mund. Weine mit höherem Alkoholgehalt haben oft auch einen volleren Körper. Für den Sommer suchen viele nach Weinen mit einem leichteren bis mittleren Körper, die sich frisch und nicht überladen anfühlen.
Die Rolle von Aromen
Auch die Aromen im Wein können einen großen Unterschied machen, ob er sommerlich empfunden wird. Fruchtige, florale und oft leichtere Aromen sind hier meist die erste Wahl.
Primär- versus Sekundäraromen
Primäraromen stammen direkt von der Traube und dem Terroir. Sekundäraromen entstehen durch die Gärung (z.B. Hefecharakter). Tertiäraromen entwickeln sich in der Flaschenreifung (Komplexität, Leder, Tabak). Für sommerliche Weine konzentrieren wir uns meist auf frische Primäraromen.
Bevorzugte Aromaprofile für den Sommer
Denken Sie an Düfte von Zitrusfrüchten wie Zitrone, Limette oder Grapefruit. Auch grüne Noten wie Stachelbeere oder grüne Paprika können sehr erfrischend sein. Helle Beeren wie Himbeere oder Erdbeere bei Rotweinen, oder exotische Früchte wie Maracuja bei Weißweinen sind ebenfalls beliebte Sommeraromen. Florale Noten von Holunderblüte oder Akazie runden das Bild ab.
Weißweine für die warmen Tage
Weißweine sind oft die erste Wahl, wenn es um erfrischende Sommergetränke geht. Ihre helle Farbe und ihre oft fruchtigen, säurebetonten Profile machen sie zu idealen Begleitern für leichte Speisen und warme Temperaturen.
Trockene Weißweine mit Fruchtigkeit
Viele trockene Weißweine bieten eine wunderbare Balance aus Fruchtigkeit und Säure, was sie zu perfekten Sommerweinen macht.
Sauvignon Blanc – ein Klassiker
Der Sauvignon Blanc ist international bekannt für seine knackige Säure und sein ausgeprägtes Aroma.
Aromen und Charakteristika
Typische Aromen sind grüne Noten wie Stachelbeere, Paprika oder Buchsbaum, gepaart mit Zitrusfrüchten wie Grapefruit und Limette. Loire-Weine (Sancerre, Pouilly-Fumé) bieten oft eine mineralische Nuance, während Sauvignon aus Übersee (Neuseeland) intensiver und tropischer ausfallen kann.
Empfehlungen für die Speisenbegleitung
Dank seiner Struktur und Säure passt Sauvignon Blanc hervorragend zu leichten Fischgerichten, Meeresfrüchten, Ziegenkäse und Gerichten mit frischen Kräutern. Auch zu Salaten ist er eine gute Wahl.
Riesling – die vielseitige Option
Riesling ist eine der anpassungsfähigsten Rebsorten überhaupt und bietet eine enorme Bandbreite an Stilen.
Die Vielfalt von trocken bis edelsüß
Während edelsüße Rieslinge eher für den Desserttisch gedacht sind, eignen sich trockene und feinherbe Varianten ausgezeichnet für den Sommer. Deutsche Große Gewächse trocken sind oft kraftvoll und mineralisch, während Kabinett und Spätlese feinherb eine herrliche Süße-Säure-Balance aufweisen, die besonders erfrischend ist.
Woher kommt der beste Sommer-Riesling?
Für trockene und mineralische Rieslinge sind Spitzenlagen an der Mosel, im Rheingau und an der Nahe erste Adressen. Auch Alsace Riesling ist oft kräftiger und mineralischer.
Pinot Grigio / Grauburgunder – Einfache Eleganz
Diese Rebsorte ist bekannt für ihre Unkompliziertheit und ihre Fähigkeit, sowohl als Solist als auch als Essensbegleiter zu glänzen.
Der italienische Weg
Italienischer Pinot Grigio ist oft leicht, trocken und sehr belebend, mit Aromen von Birne, Apfel und Mandeln. Er ist der Inbegriff eines unkomplizierten Sommerweins.
Deutscher Grauburgunder – mehr Körper und Tiefe
Grauburgunder aus Deutschland entwickelt oft mehr Körper und eine feine Nussigkeit, behält aber dennoch eine angenehme Frische. Er kann komplexere Aromen von reifem Apfel, Quitte und manchmal leichten Rauch aufweisen.
Leichte, fruchtige und aromatische Weißweine
Abseits der Klassiker gibt es viele weitere Weißweine, die sich hervorragend für den Sommer eignen.
Grüner Veltliner – Österreichs Botschafter
Der Grüne Veltliner ist die Paraderebsorte Österreichs und erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Typische Aromen und Stilistik
Klassische Aromen sind weiße Pfeffrigkeit, Linsen und eine feine Zitrusfruchtigkeit. Von leichten Steinfels-Varianten bis hin zu kräftigeren Reserve-Weinen, Grüner Veltliner bietet Vielfalt. Die Säure ist in der Regel gut und macht ihn sehr speisefreundlich.
Warum Grüner Veltliner im Sommer?
Seine leichte Würze und die erfrischende Säure machen ihn zu einem exzellenten Begleiter für eine breite Palette von sommerlichen Gerichten, von schnellen Grilladen bis hin zu würzigen asiatischen Speisen.
Gewürztraminer – für Liebhaber des Besonderen
Auch wenn Gewürztraminer oft als duftig und manchmal schwer empfunden wird, gibt es auch leichtere, trocken ausgebaute Varianten, die im Sommer Freude bereiten können.
Aromenvielfalt von Lychee bis Rose
Gewürztraminer ist bekannt für seine intensiven Aromen von Litschi, Rose, Ingwer und kandierter Frucht. Trocken ausgebaute Versionen, besonders aus dem Elsass, können überraschend frisch wirken.
Wann passt ein trockener Gewürztraminer?
Er ist eine überraschende, aber oft gelungene Wahl zu würzigen Gerichten, asiatischer Küche, aber auch zu kräftigeren Rohkostsalaten wie Karotten- oder Kürbissalat.
Der Charme neuer Entdeckungen
Es gibt unzählige lokale und weniger bekannte Rebsorten, die sich für den Sommer eignen.
Beispiele für unbekanntere Perlen
Denken Sie an Weine wie eine frische Vermentino vom Mittelmeer, ein Albariño aus Spanien mit seinen maritimen Noten, oder einen portugiesischen Vinho Verde, der oft jung und leicht mit einer leichten Spritzigkeit daherkommt.
Wo findet man diese Weine?
Sprechen Sie mit Ihrem Weinhändler. Viele spezialisierte Geschäfte führen eine Auswahl an kleineren Produzenten und weniger bekannten Rebsorten.
Roséweine: Der Inbegriff des Sommers
Roséweine sind fast schon synonym mit Sommer, barbecues und entspannten Nachmittagen. Ihre Vielseitigkeit und ihre erfrischende Art machen sie zu einer unschlagbaren Wahl.
Die Vielfalt der Roséweine
Rosé ist nicht gleich Rosé. Die Farbe, das Aroma und der Stil können stark variieren, je nachdem, wie die Trauben verarbeitet werden und welche Rebsorten zum Einsatz kommen.
Von blassrosa bis kräftig-pink
Die Farbe eines Rosés hängt von der Dauer des Kontakts zwischen der Maische (den Beerenschalen) und dem Most ab. Blassere Rosés sind oft leichter und fruchtiger, während tiefere Farben auf kräftigere Aromen und mehr Struktur hindeuten können.
Trocken versus leicht süßlich
Die meisten Sommer-Rosés werden trocken ausgebaut. Es gibt aber auch liebliche Varianten, die eine leichte Restsüße haben, was sie besonders langanhaltend und süffig macht.
Die perfekten Rosésorten für jede Gelegenheit
Ob für die Grillparty oder den Nachmittagskaffee auf der Terrasse, es gibt für jeden Anlass den passenden Rosé.
Provence Rosé – der Klassiker
Der trockene Rosé aus der Provence ist der Goldstandard für viele.
Charakteristische Aromen und Stilistik
Sie sind bekannt für ihre blasse Farbe, subtile Aromen von roten Beeren (Erdbeere, Himbeere), Zitrusnoten und oft eine feine mineralische Note. Sie sind trocken, elegant und unglaublich erfrischend.
Warum er so beliebt ist
Seine zurückhaltende Fruchtigkeit und die leichte Säure machen ihn zum perfekten Begleiter für eine Vielzahl von Speisen, von Salaten bis zu Fisch und Geflügel.
Spanische Rosados – kräftiger und fruchtiger
Spanische Rosés, oft aus Garnacha oder Tempranillo hergestellt, können eine intensivere Farbe und Aromenvielfalt aufweisen.
Aromen und Körper
Diese Weine zeigen oft kräftigere Aromen von reifen roten Beeren, Kirschen und manchmal mediterranen Kräutern. Sie haben meist etwas mehr Körper und Struktur als ihre provenzalischen Cousins.
Einsatzmöglichkeiten
Sie passen gut zu mediterranen Gerichten, Tapas und auch zu gegrilltem Fleisch.
Andere fruchtige Rosé-Optionen
Es gibt noch viele weitere Weinregionen, die exzellente Roséweine produzieren.
Beispiele aus Italien, Deutschland und Übersee
Italienische Rosati, oft aus Grenache (Cannonau) auf Sardinien oder Nero d’Avola auf Sizilien, können sehr fruchtig und zugänglich sein. Auch in Deutschland gewinnen Rosés, oft aus Spätburgunder gewonnen, an Beliebtheit und sind meist trocken und von feiner Frucht. Neue Welt Rosés, zum Beispiel aus Kalifornien oder Südafrika, können ein breites Spektrum abdecken, von sehr leicht bis hin zu dichter Frucht.
Leichte Rotweine als Sommeroptionen
Wer Rotwein liebt, muss ihn im Sommer nicht missen. Es gibt viele leichte und fruchtbetonte Rotweine, die kühl getrunken werden können und eine großartige Alternative zu Weiß- und Roséweinen darstellen.
Der Schlüssel: Wenig Tannin und viel Frucht
Der entscheidende Faktor für einen sommerlichen Rotwein ist sein geringer Gehalt an Tanninen. Tannine sind Bitterstoffe, die vor allem aus den Beerenschalen und Kernen stammen und einem Wein Struktur und Alterungspotenzial verleihen. Für den Sommer sind sie oft unerwünscht, da sie den Wein schwerer machen können.
Was sind Tannine und warum sind sie im Sommer ein Thema?
Tannine verbinden sich im Mund mit Eiweißstoffen und erzeugen ein pelziges, trockenes Gefühl. Dies ist im Winter oder zu kräftigen Gerichten erwünscht, kann aber im Sommer schnell zu schwer empfunden werden.
Fruchtfokus statt Gerbstoff
Sommerliche Rotweine zeichnen sich durch eine ausgeprägte Fruchtigkeit aus. Denken Sie an Aromen von frischen roten Beeren, Kirschen oder sogar leichten floralen Noten.
Empfehlenswerte leichte Rotweinsorten
Einige Rebsorten sind von Natur aus leichter und fruchtiger und eignen sich daher hervorragend für die kühlere Sommerversion.
Beaujolais – leicht und fruchtig
Der Beaujolais ist die bekannteste Region für leichte Rotweine aus Frankreich, primär durch die Gamay-Traube.
Gamay-Traube und ihre Aromen
Gamay-Trauben sind arm an Tanninen und reich an Frucht. Die typischen Aromen reichen von Kirsche und Himbeere bis hin zu erdigen Nuancen, besonders bei den Cru-Weinen wie Morgon oder Moulin-à-Vent.
Wie man Beaujolais am besten genießt
Ein gekühlter Beaujolais (ca. 14-16°C) ist eine Wucht an heißen Tagen. Er passt wunderbar zu gegrilltem Hähnchen, Wurstwaren, leichten Pastagerichten oder sogar zu einem herzhaften Salat.
Spätburgunder / Pinot Noir – feine Eleganz
Auch diese edle Rebsorte ist bekannt für ihren eher leichten Körper und ihre feine Fruchtigkeit.
Das Terroir macht den Unterschied
Spätburgunder aus kühleren Regionen oder mit Finesse ausgebaut, wie sie oft an der Ahr, an der Mosel oder in Baden zu finden sind, eignen sich hervorragend für den Sommer. Sie betören oft mit Aromen von Kirschen, Erdbeeren und Heidelbeeren.
Warum gekühlt genießen?
Ein leicht gekühlter Spätburgunder (ca. 15-17°C) kann seine fruchtigen und floralen Aromen besser entfalten, ohne dabei an Schwere zu gewinnen.
Dornfelder – deutscher Fruchtgenuss
Dornfelder ist eine deutsche Rotweinsorte, die oft mit einer schönen Fruchtigkeit und einem moderaten Tanninprofil aufwartet.
Fruchtigkeit im Fokus
Dornfelder zeigt typischerweise Aromen von dunklen Kirschen, Brombeeren und manchmal einem Hauch von Schokolade. Die Säure ist oft gut ausgeprägt, was ihn erfrischend macht.
Vielseitiger Begleiter
Ob zu Gegrilltem, zu herzhaften Brotzeiten oder einfach so: Dornfelder ist ein unkomplizierter und fruchtiger Sommerrotwein.
Leichte italienische Rotweine
Auch Italien hat einige leichte Rotweinoptionen für den Sommer zu bieten.
Barbera und Valpolicella
Barbera aus dem Piemont ist bekannt für seine hohe Säure und seine saftigen Kirsch- und Beerenaromen, bei gleichzeitig geringen Tanninen. Valpolicella Classico aus der Region Venetien ist ebenfalls eine gute Wahl, leicht, fruchtig und zugänglich.
Tipps zur Kühlung
Auch diese Weine profitieren von einer leichten Kühlung auf etwa 16-18°C, um ihre Frische zu betonen.
Experimentieren und Entdecken: Sekt und Spritzige Weine
Für viele ist die pure Spritzigkeit von Sekt oder anderen schäumenden Weinen das Nonplusultra an Sommererfrischung. Sie beleben, sind unkompliziert und passen zu fast jeder Gelegenheit.
Die Magie der Perlen
Die Kohlensäure in schäumenden Weinen ist nicht nur ein prickelndes Gefühl, sondern beeinflusst auch die Wahrnehmung von Aromen und die Frische des Weins.
Säure und Kohlensäure: Ein unschlagbares Duo
Die Kombination aus gut integrierter Säure und der feinen Perligkeit von Sekt oder Prosecco erzeugt eine außergewöhnliche Frische, die im Sommer kaum zu übertreffen ist.
Vielseitigkeit bei Speisen und Anlässen
Schäumende Weine sind erstaunlich vielseitig. Von legeren Brunchs über elegante Aperitifs bis hin zu Begleitern für leichte Mahlzeiten – sie machen fast alles mit.
Arten von schäumenden Weinen für den Sommer
Es gibt eine reiche Auswahl an schäumenden Weinen, die sich für die warmen Monate eignen.
Prosecco – Der Klassiker für den Aperitif
Der beliebte italienische Schaumwein aus Venetien ist aus den Sommerterrassen kaum wegzudenken.
Aromen und Stilistik
Prosecco glänzt mit Aromen von grünen Äpfeln, Birnen, weißen Blüten und manchmal einem Hauch von Zitrusfrüchten. Die meisten werden in der Tankgärung (Charmat-Methode) hergestellt, was ihre frischen Fruchtaromen gut bewahrt.
Wann und wozu Prosecco?
Er ist ideal als Aperitif, passt aber auch hervorragend zu leichten Antipasti, Meeresfrüchten, Salaten und sogar zu fruchtigen Desserts.
Sekt – Deutscher Stolz
Deutscher Sekt, insbesondere Winzersekt, bietet oft eine höhere Komplexität und das Potenzial zur Flaschenreifung.
Die feine Kunst der Flaschengärung
Die traditionelle Flaschengärung, wie sie auch bei Champagner angewendet wird, verleiht Sekt eine feinere Perlage und komplexere Aromen von Brioche, Nüssen und Hefe, die sich wunderbar mit der Frucht ergänzen.
Selektion für den Sommer
Gerade trockene Riesling-Sekte oder Sekt aus Pinot Noir (Spätburgunder) bieten eine tolle Frische und sind exzellente Sommerbegleiter.
Franciacorta – Italiens Champagner
Aus der Lombardei stammend, ist Franciacorta ein italienischer Schaumwein, der nach der traditionellen Methode (wie Champagner) hergestellt wird.
Komplexität und Eleganz
Franciacorta bietet eine beeindruckende Komplexität, mit Aromen, die von blumig und fruchtig bis hin zu nussig und toastig reichen. Die Perlage ist fein und anhaltend.
Eine exquisite Wahl
Er ist nicht nur zum Aperitif geeignet, sondern auch ein wunderbarer Partner für anspruchsvollere Gerichte, wie Hummer oder feine Fischgerichte.
Cremant – Die französische Alternative
Crémant ist die Bezeichnung für Schaumweine, die nach der traditionellen Methode in verschiedenen französischen Regionen außerhalb der Champagne hergestellt werden (z.B. Crémant d’Alsace, Crémant de Bourgogne).
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Crémants bieten oft die Qualität klassischer Flaschengärung zu einem attraktiveren Preis. Sie sind meist sehr ausgewogen und fruchtig, mit einer schönen Perlage.
Perfekt für gesellige Runden
Ein guter Crémant ist die unkomplizierte und dennoch elegante Wahl für jede sommerliche Feier.
Die Kunst der richtigen Kühlung und Lagerung
Selbst der beste Sommerwein kann seinen vollen Glanz nur entfalten, wenn er richtig temperiert ist. Die richtige Kühlung ist entscheidend, um die Frische und die Aromen optimal zur Geltung zu bringen.
Die ideale Temperaturzone für Sommerweine
Jede Weinart hat ihre optimale Trinktemperatur, die ihre Frische und geschmackliche Komplexität am besten hervorhebt.
Weiß- und Roséweine: Kühl und erfrischend
Leichte und fruchtige Weißweine sowie Rosés genießen Sie am besten bei Temperaturen zwischen 10°C und 12°C. Etwas körperreichere Weißweine können auch bei 12°C bis 14°C genossen werden, um ihre Aromen besser zu entfalten.
Leichte Rotweine: Ein Hauch kühler als üblich
Auch leichte Rotweine wie Beaujolais oder Jungspätburgunder profitieren von einer leichten Kühlung. Temperaturen zwischen 14°C und 17°C sind ideal, um ihre Fruchtigkeit zu betonen und die Tannine geschmeidiger zu machen.
Was passiert bei falscher Temperatur?
- Zu warm: Der Wein wirkt alkoholisch, schwer und verloren in den Aromen. Fruchtigkeit geht verloren.
- Zu kalt: Die Säure kann aggressiv wirken, Aromen werden gedämpft und es kann zu einer unangenehmen Geschmacksentwicklung kommen.
Praktische Tipps zur Kühlung
Es gibt verschiedene Wege, Ihren Sommerwein auf die perfekte Temperatur zu bringen.
Der Kühlschrank als Freund, aber mit Bedacht
Hier ist Ihr Kühlschrank oft die einfachste Lösung. Beachten Sie aber die Dauer:
- Weißweine und Rosé: Ca. 2-3 Stunden im normalen Kühlschrank.
- Leichte Rotweine: Ca. 30-45 Minuten im normalen Kühlschrank. Eine kürzere Zeit in der Gefriertruhe (max. 20 Minuten, aber die Flasche gut beobachten!) ist ebenfalls eine Option für schnelles Kühlen.
Die schnelle Methode: Eiswasserbad
Ein Eiswasserbad ist die schnellste Methode, um eine Flasche auf Trinktemperatur zu bringen.
- Füllen Sie eine Kühltasche oder einen Eimer mit Eiswürfeln und Wasser.
- Legen Sie die Flasche hinein und lassen Sie sie für etwa 15-20 Minuten kühlen. Dies ist ideal für Weiß- und Roséweine.
Der Weinkühler: Elegant und praktisch
Ein doppelwandiger Edelstahl-Weinkühler hält Getränke lange kühl, ohne dass sie verwässern. Eine sehr praktische Lösung für lange Sommerabende.
Lagerungsfrische im Sommer
Die meisten Sommerweine sind darauf ausgelegt, jung und frisch getrunken zu werden. Sie brauchen keine lange Lagerung.
Wein für den schnellen Genuss
Weißweine, Rosés und leichte Rotweine sollten in der Regel innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Abfüllung getrunken werden, um ihre Fruchtigkeit zu bewahren. Sie sind ideale „Trinkweine“ für das Hier und Jetzt.
Der richtige Ort für kurzfristige Lagerung
Die meisten Sommerweine lagern Sie am besten kühl und dunkel im Weinkeller oder an einem kühlen Ort in Ihrer Wohnung, der keiner großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und starke Gerüche.
Fazit: Genuss ohne komplizierte Regeln
Letztendlich ist die Wahl des richtigen Sommerweins eine sehr persönliche Angelegenheit. Die hier vorgestellten Weine und Prinzipien dienen als Orientierung, laden aber auch dazu ein, eigene Entdeckungen zu machen.
Vertrauen Sie Ihrem Gaumen
Der beste Wein ist der, der Ihnen schmeckt. Scheuen Sie sich nicht, auch mal etwas Neues auszuprobieren oder einen Wein, der vielleicht nicht den „typischen“ Sommerkriterien entspricht, aber Ihnen gerade zusagt.
Die Freude am Entdecken
Der Sommer bietet die perfekte Gelegenheit, die Vielfalt der Weine zu erkunden. Besuchen Sie lokale Weingüter, fragen Sie im Weinfachhandel nach Empfehlungen oder experimentieren Sie einfach zu Hause. Jede Flasche birgt das Potenzial für einen neuen Lieblingswein.
Ein Toast auf den Sommer
Mit einer guten Flasche Wein lässt sich der Sommer noch mehr genießen. Egal ob zum Essen, zum Aperitif oder einfach nur so, die passenden Tropfen machen die warmen Tage noch schöner. Darauf ein Glas!


